Funksignale aus der Vergangenheit

Morsetaster
(von Wikimedia Commons)

Didididahdahdahdididit – Das ist wohl das bekannteste Morsesignal, das auch heute noch viele kennen, lange nach dem der Morse Code seine Bedeutung verloren hat. SOS – Save Our Souls – wurde 1904 bei der deutschen Kaiserlichen Marine als Notsignal eingeführt. Dank des eingebauten Tongenerators kann auch ein HP-41 morsen. Das war ein beliebtes Thema für eigene Programme.

Wer mehr über die Hintergründe und die Geschichte des Morsealphabets erfahren will, dem empfehle ich die entsprechende Seite auf Wikipedia. Dort erfährt man z.B., dass Morsesignale noch nicht ganz verschwunden sind:

Morsezeichen werden heute noch in der Luft- und Schifffahrt verwendet, um Funknavigationsanlagen (siehe Funkfeuer) zu identifizieren. Diese senden neben dem eigentlichen Navigationssignal auch ein hörbares Morsesignal aus, das aus der Drei-Buchstaben-Kennung des Funkfeuers besteht.

Quelle: Wikipedia

Das Programm für den HP-41

Das Morse Code Programm für den HP-41 stammt aus der HP-41 Programmbibliothek. Man kann damit einen Eingabetext in Morse Code kompilieren und abspielen. Es bietet auch einen Übungsmodus, welcher zufällige Morsesignale abspielt und dann das zugehörige alphanumerische Zeichen anzeigt.

Für die Morsesignale werden synthetische Töne benutzt, die den Morse Spezifikationen einigermassen gut entsprechen, d.h, das Verhältnis von kurzem zu langem Ton entspricht 1:3. Die Texteingabe empfand ich als ein wenig gewöhnungsbedürftig. Aber alle Funktionen sind gut dokumentiert.

Ich habe auch versucht, die HP-41 Morsesignale mit einem der verschiedenen Morsesignal-Decoder zu entschlüsseln. Das ist mir aber auf Anhieb nicht gelungen. Als ich aber eine kurze Pause zwischen den Tönen eingebaut habe, konnte ich das SOS-Signal erfolgreich dekodieren:

Morse Decoding

Hier geht es zum Programm.

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