HP-41 Akkutest

GP17AAAHWenn man einen Akkupack HP 82120A für den HP-41 neu bestückt hat, möchte man gerne wissen, ob die Reparatur erfolgreich war. Also lädt man den Akku über Nacht und spielt am nächsten Tag mit dem HP-41 rum. Am besten, man steckt noch einen Magnetkartenleser an und liest ein paar Magnet­karten ein. Diese Operation braucht bekanntlich am meisten „Saft“. So weit so gut. Wer es aber genauer wissen will, kann den Test auch seinem HP-41 überlassen. Dazu dient das folgende Programm:

01 LBL "BAT"
02 SF 25
03 "--BAT--"
04 AVIEW
05 CLX
06 1/X
07 SETSW
08 RUNSW
09 LBL 00
10 FS? 49
11 GTO 01
12 CLX
13 SIN
14 COS
15 TAN
16 GTO 00
17 LBL 01
18 STOPSW
19 RCLSW
20 BEEP
21 OFF

Dieses Programm läuft solange, bis die „Battery Low“ Statusanzeige erscheint, was an einem gesetzten Flag 49 zu erkennen ist. Dann wird die Laufzeit gemessen, in die Anzeige geholt und der Rechner ausgeschaltet. Da TIME Funktionen verwendet werden, braucht das Programm entweder einen HP-41CX oder einen HP-41C/CV mit TIME-Modul.

Für die Laufschrift, die anstelle der fliegenden Gans erscheint, wird ein Fehler des HP-41 ausgenützt: Wenn man das Flag 25 setzt (Fehler ignorieren) und dann einen Fehler erzeugt, was hier mit der Sequenz CLX 1/X geschieht, so wird bei jeder Verzweigung die aktuelle ALPHA Anzeige anstelle der Gans nach links gerollt.

Mit Hilfe dieses Programms lassen sich auch Erfahrungswerte sammeln, zum Beispiel „Eine Ladung von X Stunden erlaubt Y Stunden Dauerbetrieb“.

Zum Schluss noch ein Hinweis zu passenden Ersatzzellen für das HP 82120A Akku­pack: Die Originalgrösse der Zellen ist 1/2N. Zellen in dieser Grösse sind aber kaum noch zu beschaffen. Als Ersatz eignen sich Zellen der Grösse 1/3AAA, vorzugsweise natürlich NiMH (erhältlich z.B. hier oder hier). Wer es noch einfacher haben will, kann auch vorkonfektionierte Akkupacks kaufen, z.B. hier oder hier.

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